Metropolis oder: erste Erfahrungen mit Windows 8

•27. Januar 2013 • 1 Kommentar

Mein knapp über sechs Jahre altes Subnotebook (Sony Vaio TZ-21MN/N) hat ein neues Betriebssystem bekommen: Windows 8 Pro 32-Bit.

Vorher lief es unter Vista Business, die ersten Jahre gut, stabil und zuverlässig, seit ungefähr zwei Jahren bettelt es um eine Neuinstallation, und ich habe mich endlich erweichen lassen.

Warum Windows 8?

Auf meinem Desktop-Rechner läuft Windows 7, auf meinem Telefon Windows Phone 7.5 (und angeblich in vier Tagen WP 7.8), da passt Windows 8 ganz gut in die Reihe. (Keine Ahnung, worauf mein Kindle läuft.) Mein Desktop ist für ernsthaftes Arbeiten – Schreiben, Grafik, XCOM -, und mein Telefon ist meine Social Network Embedding Device (SNED™). Mein Notebook soll irgendwo dazwischen sein – zu mehr in der Lage als mein Telefon, und als immer noch sehr mobiles Gerät dabei trotzdem schnell sein, insbesondere beim Start.

Außerdem sollte es sich schnell mit meinem Telefon synchronisieren lassen, da ich meinen Desktop gerne mit allem verschone, was mit Sozialleben zu tun hat.

Windows 8 erfüllt all das, und ich habe es mir ein paar Mal vorher angesehen und beschlossen, die Gelegenheit zu nutzen, solange Microsoft noch seine Kampfpreise fährt.

Installation

DVD rein, knapp 40 Minuten warten, dann 20 Minuten nicht merken, daß man vor dem Lockscreen sitzt und der Kleine darauf wartet, daß man ihn anmacht, ein Neustart, fertig. Das alte Betriebssystem inklusive aller Programme ist freundlicherweise noch da, falls man es sich spontan (oder genervt) anders überlegen sollte.

Hochfahren

Schnell. (Zwischen 30-50 Sekunden, wer das langsam findet, dem sei in Erinnerung gerufen, daß der Kleine a) vorher knapp acht Minuten gebraucht hat, bis er ansprechbar war und b) mit zwei Mal einem Gigahertz ein Gigabyte RAM verwaltet.)

Wo ist denn bloß das Startmenü hin?

Man guckt drauf. Ehrlich. Es hat einen Moment gedauert, bis ich es begriffen habe, aber der Startbildschirm ist das alte Startmenü, genauer gesagt, das, was man bei Vista und 7 ans Startmenü angeheftet hat. (Der Name hätte ein deutlicher Hinweis sein sollen, aber la.) Was vorher Start->alle Programme war, ist jetzt Rechtsklick->alle Apps.

Die Aufregung über diese Veränderung ist ein bißchen wie die zur Einführung von Windows 95. (Ja, ich bin so alt. Ich bin sogar MS-DOS 5.0-alt. Damals hat man sich übrigens in Leserbriefen von Computerzeitschriften aufgeregt.)

Läuft wirklich allles im Vollbild-Modus?

Ja. Alle Apps laufen im Vollbildmodus, oder, wenn sie entsprechend programmiert sind, in einen Drittel bzw. zwei Dritteln des Bildschirms.

Und nachdem jetzt alle schreiend weggelaufen sind, verrate ich ein Geheimnis: Der Desktop ist jetzt eine App.

Und alles, was man landläufig als Programm bezeichnet (und was keine dedizierte Windows 8-App ist) läuft innerhalb der Desktop-App. Die sich nicht ernsthaft vom Windows 7-Desktop unterscheidet. Von den schärferen Kanten mal abgesehen.

Funktioniert es ohne Touchscreen?

Für mich ja, für Leute, die mehr mit der Maus als mit Tastenkombinationen arbeiten, vielleicht nicht so gut. Wenn man die vier wichtigsten Tastenkürzel (Win-x, Win-c, Win-q und, unverändert von früher, Win-Tab) verinnerlicht hat und sich primär im Desktopbereich aufhält, ist es eigentlich kein Problem.

Die Bedienoberfläche der Apps ist allerdings spärbar auf das Bewegen des Bildschirminhaltes (wie bei Touchscreens) statt auf das Bewegen des Blickwinkels (wie beim klassischen Scrollen) ausgelegt; ich persönlich gerate da sowieso mittlerweile manchmal durcheinander. Apps sind, anders als bei Windows Phone, eher auf horizontale als auf vertikale Navigation ausgelegt; ein vielleicht sinnvolles, aber gewöhnungsbedürftiges Anpassen an die Welt des standardmäßigen 16:9 Seitenverhältnisses.

Seitdem ich einen Treiber für mein Touchpad aufgetrieben habe und wieder scollen kann, ist all das aber eher unproblematisch.

Und sonst so?

Windows 8 ist nicht so weit weg von Windows 7, wie sein Startmenu aussieht. Es ist klar auf die mobile Welt angelegt – so sehr, daß ich persönlich mich frage, warum es überhaupt Windows RT gibt; wenn es Tablets mit Windows 8 gäbe, wäre ich ihnen nicht so feindselig gegenüber wie den IdiOSen der Gegenwart. Denn Windows 8 hat einfach noch ein echtes, zugängliches Betriebssystem unter einer Haube, die man noch aufmachen kann: mit Eingabeaufforderung und Systemkonfiguration, einem klar (und besser) strukturierten Taskmanager – sprich, es ist für den Anwender konfigurierbar.

Perfekt ist es wahrscheinlich für Notebook/Tablet-Hybride wie den Vaio Duo 11 (auf dem ich es das erste Mal gesehen habe).

Und überhaupt?

Bin ich in der letzten Woche zweimal hämisch auf meine Nutzung von Microsoft-Betriebssystemen angesprochen worden; einmal in Bezug auf mein Telefon, einmal auf Windows 8. In einer Welt, in der Apple mittlerweile all das verkörpert, was man früher an Microsoft kritisiert hat, ist das immer ganz lustig.

Ich habe kein Problem mit dem Produkt iPhone, und ich habe auch immer gerne an Apple-Computern gearbeitet, wenn ich musste. Ich mag die Unternehmenspolitik von Apple nicht, und die Computer waren mir immer zu oberflächlich; und für Linux fehlt mir die Geduld. Microsoft hat mit Windows XP und Windows 7 hervorragende Betriebssysteme geschaffen; ich verstehe aber die Kritik an Vista, auch wenn ich, wahrscheinlich auch deshalb, weil ich eine Business-Version hatte, nie dieselben Problem damit hatte.

Aber Tatsache ist, daß der einzige Bluescreen of Death, den ich in den letzten fünf Jahren gesehen habe, auf meinem iPod war. Mehr als einmal. Und Tatsache ist auch, daß man für ältere iOS-Telefone keine Apps mehr bekommt, während ältere Windows Phones laufen, kostenlos im Standard an angeglichen werden, so sehr es ihre Architektur erlaubt.

Also lasst mich mal bitte meinen Entscheidungen treffen, die auf sehr sachlichen Erfahrungswerten und Beurteilungen beruhen. Ich lasse Euch auch iOS und Android benutzen, und ich finde, vieles spricht für beide; mehr, als dagegen spricht.

Aber es spricht auch mehr für Microsoft, dieser Tage, als dagegen spricht. Windows Phone ist ein sehr, sehr elegantes und angenehmes Betriebssystem für Telefone – das Beste, das ich je gesehen habe, aber das ist eine persönliche Einschätzung, keine allgemein gültige – und Windows 8 ist ein daran angelehnter Hybrid aus Windows 7 und Windows Phone. Es ist schnell, bis jetzt zuverlässig, kann alles, was Windows 7 kann, kann alles, was Windows Phone kann, und lässt sich mit meinem Telefon synchronisieren.

Ohne, daß ich etwas dafür tun müsste. Es synchronisiert sich einfach. Die Synchronisation von Live-Kontos (mit allen anderen Konten von facebook bis google darin integriert) ist etwas unheimlich, aber sie erfüllt ihren Zweck.

Shalom mit om!

•17. Januar 2013 • 1 Kommentar

Ich erkenne das Existenzrecht des Staates Israel an. (Nicht, daß mich jemand früge, aber gesagt sei es trotzdem.) Sollte der Staat Israel zu meinen Lebzeiten militärisch angegriffen werden und um Beistand der Bundesrepublik Deutschland bitten, bin ich bereit, mich als Reservist freiwillig zu melden.

 Tatsächlich ist dies der einzige Fall, in dem ich das tun würde. Niemand zwingt mich, die Kollektivschuld auf mich zu nehmen – ich kann nichts für den Ort meiner Geburt. Aber diesen Teil nehme ich freiwillig.

 Ich bin, als Verteidiger des Staates Israel, Zionist. (Wenn man das als goy sein kann. Zumindest finde ich sowohl den kulturellen Zionismus im Sinne von Ahad Ha’am, als auch den politischen des Theodor Herzl sehr bewundernswert, und insbesondere Herzl immer noch höchst relevant, wenn es um das Thema Israel geht.)

 Als Kritiker mancher Politiken des Staates Israel bin ich Antisemit. Das hat mich selber überrascht, aber daran führt kein Weg vorbei, Israel ist nach seinen Grundgesetzen als „jüdischer und demokratischer Staat“ definiert, und wenn ich etwas, das jüdisch ist, kritisiere, bin ich Antisemit. (An und für sich ist das nicht neu, ich bin auch gegen männliche Genitalverstümmelung, aber da bin ich nicht nur Antisemit, sonder auch Amerikafeind, Kontramoslem, und Aztekenächter.)

 Wir – sprich, alle, die finden, daß Menschen ein Recht auf jüdische Kultur und bzw. oder Glauben haben, die für ein Existenzrecht des Staates Israel, aber Kritiker dessen Politik sind – sollten uns damit abfinden. Wir sind zionistische Antisemiten. Sei es drum, der Begriff hat so viele Bedeutungswechsel hinter sich, daß sich kaum jemand daran erinnert, was er ursprünglich mal alles beinhaltete.

 Dann können wir endlich die dümmsten aller Säugetiere, die glauben, daß ein Mensch weniger Mensch ist, weil er der jüdischen Religion angehört und bzw. oder jüdische Traditionen pflegt, auch wieder beim Namen nennen: Arschlöcher.

 Vereinnahmen wir also den Begriff, Israels Existenz feiernde Israelkritiker sind ab sofort Antisemiten, intolerante Arschlöcher bleiben intolerante Arschlöcher.

 Und scheinheilige Linke bleiben scheinheilig. Da sitzen sie und empören sich bei jedem schwarz-rot-goldenen Wimpel zu Fußballmeisterschaften über das Erstarken des Nationalismus in Deutschland. Darüber, daß die Vereinigten Staaten in Afghanistan einmarschieren, wenn sie das Opfer von Terrorismus geworden sind. Über die verkrusteten Strukturen der katholischen Kirche. Darüber, daß die Volksrepublik China Tibet besetzt hält. Über die Modernisierung von Russlands Kernwaffenarsenal.

 Und das ist gut. Das ist alles wichtig, das sind alles Punkte, auf die wir ein Auge haben sollten, oder bei denen wir aufstehen und laut ‘Nein’ sagen müssen. Auch mir ist mulmig, wenn mehr als hundert Leute die Fahne eines Landes schwenken, mir graut es, wenn die Politik glaubt, daß man Terror mit Krieg bekämpfen kann, und ich fürchte religiösen Wahn; mir tun die Menschen der untersten Kasten in besetzten Ländern leid, die gleich von zwei Seiten unterdrückt werden, und ich bin für atomare Abrüstung.

 Egal, wo auf der Welt. Auch im Nahen Osten, auch in Palästina, auch in Israel.

 Überzeugungen beweisen sich nicht da, wo es leicht ist, sie zu haben. Es ist leicht, gegen deutschen Nationalismus zu sein, leicht, gegen amerikanischen Imperialismus zu sein, leicht, patriarchale Menschenverachtung zu ächten, es ist leicht, China Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen.

 Es ist leicht, gegen Terroranschläge auf die Zivilbevölkerung Israels zu sein, und und gegen Staaten, die Israel das Existenzrecht aberkennen. Und es ist auch dringend notwendig.

 Und es ist auch notwendig, Israel zu kritisieren. Deswegen tun es manche von uns zionistischen Antisemiten so laut, weil sich Überzeugungen da beweisen, wo es unbequem ist, sie zu haben, und schwer ist, zu ihnen zu stehen. Weil wir bereit sind, unsere Überzeugungen als allgemein gültig zu erachten, statt scheinheilig zu sein. (Was nicht heißt, daß nicht manche einfach intolerante Arschlöcher sind.)

 Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Darin ist es bewundernswert, darin ist es schützenswert, aber darin besteht auch keine große Herausforderung. Unter Blinden ist der einäugige König, und unter Stammesgesellschaften ist diejenige, die sich ihre Häuptlinge selber wählt, die Demokratie.

 Aber Israel ist ethnisch definiert – nicht von mir oder anderen zionistischen Antisemiten, sondern von Israel selbst. Einen Staat ethnisch zu definieren ist Nationalismus, und ich bin gegen Nationalismus, egal wo auf der Welt. Israel schließt 20 Prozent seiner Bevölkerung aus. Per Definition. Arabische Muslime werden unter anderem nicht zum Wehrdienst einberufen – aber eine Demokratie beinhaltet nicht nur gleiche Rechte, sondern auch gleichen Pflichten für alle.

 Unsere linken Mägen drehen sich um, wenn wir aus den Vereinigten Staaten ‘one nation under god’ oder ‘god bless America’ hören. Zu Recht. Aber sie drehen sich nicht um, wenn das Staatsgebiet Israels als das gelobte Land bezeichnet wird. (Meiner schon. Aber la.)

 Wir fühlen uns unbehaglich, wir Gleichberechtigungsverfechter und Freiheitsliebenden, wenn wir ultra-orthodoxer Religion begegnen, sei es bei den Abtreibungsgegnern in Irland, den Gottesstaatfordernden in den USA oder den Islamisten in Pakistan. Zu Recht. Aber es fällt uns schwer, das gleiche Unbehagen beim ultra-orthodoxen Judentum zu äußern. Und das ist schade.

 Denn der Staat Israel verdankt seine berechtigte Existenz der internationalen Staatengemeinschaft und mutigen Menschen, die sich für die jüdische Kultur und bzw. oder den jüdischen Glauben entschieden haben. Gott steht nicht in der Anwesenheitsliste beim Beschluß der UN-Resolution 181 (II). Ich habe nachgesehen.

Ich weiß nicht, ob Augstein Junior zionistischer Antisemit oder ein intolerantes Arschloch ist. Ich kenne ihn. Aber auch wenn ich mit Teilen seiner Äußerungen übereinstimme, muß ich eines vehement abstreiten: Israel schafft sich seine Feinde nicht selbst. Sätze wie dieser sind völliger Unsinn, auf dem widerlichen Niveau eines ‘selbst schuld, wenn sie nachts im kurzen Rock alleine unterwegs war’.

 Aber Israel schafft sich auch keine Freunde.

 Ich war lange Befürworter einer Zwei-Staaten-Lösung, aber ich bin, während ich diesen Text geschrieben habe, unsicher geworden. Vielleicht wäre es tatsächlich mutiger, und lohnenswerter, wenn Israel die Palästinensergebiete einladen würde, Teil Israels zu werden – eines demokratischen, säkulären Staates, in dem Traditionen aller Religionen und Kulturen respektiert und geachtet werden. Israel ist das einzige Land in der Region, daß den Mut zu einem solchen Schritt aufbringen könnte, gerade weil es eine Demokratie ist.

 Es wäre ein Schritt zur Bekämpfung der falschen Toleranz, die sich hinsetzt und sagt, daß Juden oder Frauen oder Schwarze oder Muslime oder Behinderte oder weiße Mittelschichtler auch Menschen sind. Denn solche Aussagen sind Blödsinn. Das ist wahre Intoleranz, die das Etikett auf das gleiche Niveau wie den Inhalt hebt. Menschen, freie, selbstbestimmte Menschen, sind einfach nur Menschen – die jeder Kultur angehören können, für die sie sich entscheiden, solange sie andere Menschen achten,und echte Demokratie zeigt sich darin, daß sie jedem freien, selbstbestimmten Menschen einen Platz und Teilhabe anbietet.

 Warum sind alle so geil darauf, Israel zu kritisieren, fragt Deniz Yücel in der taz. Ich kann nicht für alle antworten, und ich bin auch nicht geil darauf, Israel zu kritisieren. Aber ich halte es für die Pflicht jedes mündigen Menschen, auszusprechen, wenn sie finden, daß Menschen anderen Menschen Unrecht tun. Egal wo. Menschen, die sich für die jüdische Kultur und bzw. oder Religion entschieden haben, genießen in dieser Hinsicht keinen Welpenschutz. Das wäre postkoloniale Herablassung.

 Ich finde Gewalt gegen Israel und gegen Menschen jüdischer Kultur und bzw. oder jüdischen Glaubens zum Kotzen. Menschenverachtend. Abscheulich. Widerwärtig. Israel hat als Staat, als Demokratie, das Recht und die Pflicht, seine Bürger vor Gewalt zu schützen. Es gibt genug, aber leider zu wenig arabische Muslime in der israelischen Armee, die das genauso sehen.

 Aber ein ‘die anderen haben angefangen’ hilft auch niemandem weiter. Staatswesen weist ohnehin schon genug Verhalten auf, über das man sich im Kindergarten nicht wundern, aber in der Grundschule bereits den Kopf schütteln würde.

 Shalom.

Meta: Geschwisterkind!

•14. Januar 2013 • Hinterlasse einen Kommentar

Fremde und Freunde,

mein Blog hat ein Geschwisterchen bekommen: Black Tide Files. Dort gibt es, in Fortsetzungsform, Novellen und Romane (und was im Laufe der Zeit noch so an längerer Literatur hinzukommt) von mir. Dementsprechend findet man hier auf der Werkeseite keine Prosa und kein Drama mehr.

Dem hohen Ross den Gnadenschuss

•16. Dezember 2012 • 1 Kommentar

Ein beliebiges Beispiel von vielen: Im September 2002 wurde in Neumünster, einer Stadt, in der ich lange gelebt habe, ein 16-jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet. Der Täter war bereits zweimal wegen Vergewaltigung zu Haftstrafen verurteilt worden.

 Im US-amerikanischen Bundesstaat Texas hätte er – zumindest vor Kennedy v. Lousiana – nach der zweiten Vergewaltigung zum Tode verurteilt werden können. Und ich sehe sie vor mir, die Texaner, wie sie sich nach der dritten Vergewaltigung hinsetzen und bei facebook eine weitere Propagandaschlacht für die Einführung der Todesstrafe in Deutschland schlagen.

 Aber damals gab es noch kein facebook. Heute schon. Und heute und gestern ist facebook voll von Anti-NRA-Plakaten, Kommentaren gegen den 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, und hämischer Freude darüber, daß Barack Obama jetzt endlich einen Anlass hat, gegen das primitive Waffenrecht seiner Landes vorzugehen. Diese unzivilisierten Wilden.

 Kurz gesagt: Selber schuld, Amerika. Bei uns wäre so etwas nicht möglich, wir wissen alles besser.

 Denn in unserem Land, mit seinen extrem restriktiven Waffengesetzen, passiert so etwas wie Columbine oder Newtown nicht. Hier passiert nur Erfurt. Oder Emsdetten. Oder Winnenden. (Oder einer der ersten Schulamokläufe überhaupt, 1913, in Bremen.)

 Währenddessen schauen die Schweizer verstohlen auf ihre Sturmgewehre im Schrank und schämen sich, weil sie nicht mitreden können.

 Man kann sich an dieser Stelle gegenseitig mit Statistiken und Fakten erschlagen. Amerika, das Land mit den meisten Todesfällen durch Schußwaffen. Das stimmt. Die meisten Morde mit Schußwaffen passieren im District of Columbia. Das stimmt auch. Der District of Columbia hat die restriktivsten Schußwaffengesetze der gesamten Vereinigten Staaten. Stimmt ebenfalls. Huch.

 Man kann den Anstand und die Würde beweisen, sein Beileid auszusprechen, wenn Grundschulkinder erschossen werden.

 Man kann auch einfach mal die Klappe halten und eine Demokratie dafür respektieren, daß sie sich ihre Gesetze selber gibt, und ihre Rechte und Freiheiten selber definieren möchte, und verstehen, daß der Mißbrauch von Freiheiten kein Argument gegen die Freiheit, sondern gegen den Mißbrauch ist.

 Und man könnte sich auch mal mit der Frage befassen, warum Menschen Amok laufen, statt sich damit zu befassen, wie sie es tun.

 Aber nein. Da setzt man sich lieber vor sein Statusfeld und bekräftigt lautstark, daß man ihnen die Mittel verbieten soll, damit man sich nicht mit der eigenen Ratlosigkeit ob der Ursachen befassen muss.

Und am Ende benutzt man dann einfach mal den Tod von 20 Grundschulkindern, um sich selbst zu beweisen, wie viel besser man ist als diese dummen Amerikaner. Hoffentlich ändern die jetzt ihre vorsintflutlichen Gesetze, dann sind sie für eine gute Sache gestorben.

Liebe Leute, wenn es Euch in irgendeiner Weise interessieren würde, dann würdet Ihr im Alltag mit Amerikanern darüber reden, und zwar die ganze Zeit, nicht nur, wenn gerade wieder einmal etwas passiert. Dann würdet Ihr versuchen, den Ursachen auf den Grund zu gehen, würdet versuchen, Hilfe bei der Bekämpfung der Ursachen zu bieten, so gut man das von außen kann.

Aber jedesmal dann Euer Gefühl, daß die Amerikaner es eigentlich nicht besser verdient haben, herauszulassen, wenn mal wieder Kinder erschossen worden sind, zeigt nur eines: Daß Euch die Kinder scheißegal sind.

Forderung unbefriedigt

•19. August 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt eine zerstörende Kritik und eine produktive. Jene ist sehr leicht, denn man darf sich nur irgendeinen Maßstab, irgendein Musterbild, so borniert sie auch seien, in Gedanken aufstellen, sodann aber kühnlich versichern: vorliegendes Kunstwerk passe nicht dazu, tauge deswegen nichts, die Sache sei abgetan, und man dürfe ohne weiteres seine Forderung als unbefriedigt erklären; und so befreit man sich von aller Dankbarkeit gegen den Künstler. Die produktive Kritik ist um ein gutes Teil schwerer, sie fragt: Was hat sich der Autor vorgesetzt? Ist dieser Vorsatz vernünftig und verständig? Und inwiefern ist es gelungen, ihn auszuführen? Werden diese Fragen einsichtig und liebevoll beantwortet, so helfen wir dem Verfasser nach, welcher bei seinen ersten Arbeiten gewiß schon Vorschritte getan und sich unserer Kritik entgegengehoben hat.”

Soweit Johann Wolfgang von Goethe. Ist es nicht niedlich, wie er es schafft, den herablassenden, gütigen Onkel heraushängen zu lassen?

Wie dem auch sei. Ich habe mich geärgert, gestern Abend. So sehr, daß ich anfange, Goethe zu zitieren, und das ist nie ein gutes Zeichen, denn ich mag Goethe nicht sonderlich. Seine obige Betrachtung ist allerdings eine, die mir seit Jahren sehr am Herzen liegt. Geärgert habe ich mich über diese Rezension von ‘Jack Rodman – die ganze Wahrheit’. Und zwar aus einem einfachen Grund: Sie ist faul.

Das fängt schon mit der Inhaltsangabe an, die ein Drittel der gesamten Rezension ausmacht. Sicher sind Inhaltsangaben der wohl langweiligste Teil einer Rezension, und die Versuchung, sich am Klappentext zu orientieren, ist groß. Aber ein Klappentext ist Werbung, die Inhaltsangabe in einer Rezension hingegen sollte so neutral wie möglich das tun, was sie verspricht. (Den Inhalt wiedergeben.)

Nun ist es ein negativ angehauchte Rezension, das kündigt sich schon im Titel an. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, und ich bin niemand, der findet, daß Arno einen Literaturnobelpreis für Jack Rodman verdient hat. Aber.

Aber, aber, aber. Wenn man negative Kritikpunkte vorzubringen hat, dann möge man sie auch bitte erläutern. Wenn man findet, daß der Stil holpert, dann verdient die Aussage ein Beispiel, und wenn man findet, daß Sätze unabgestimmt wirken, auch. Sonst nimmt man dem Leser der Rezension die Möglichkeit, dem Urteil zuzustimmen oder es abzulehnen – ganz im Sinne von ‘ich bin Literaturrezensent, wenn ich sage, der Roman ist holprig, dann glauben sie mir mal’. Aber das ist keine Literaturkritik, es ist ein Blogeintrag; eine unbegründete Meinungsäußerung. Über die Aussage, Jack Rodman läse sich wie eine unlektorierte erste Fassung, musste ich im ersten Moment allerdings tatsächlich lachen. Der Rezensent sei versichert, das tut der Roman nicht; ich spreche hier aus unmittelbarer Leseerfahrung mit der Rohfassung.

Es sind die kleinen Dinge, die mich an der Rezension stören – das Wort ‘natürlich’ im Satz ‘das hinterlässt natürlich, so wie der feige Epilog, einen schalen Nachgeschmack’, bezogen auf den als holprig wahrgenommenen Stil; die Betonung, daß es ein Debütroman ist, im Satz ‘Stattdessen ist der 239 Seiten starke Roman, sei es nun Debüt oder nicht, spannend [...]‘. Fragmente wie diese sind subtile Herablassungen, und diese hat kein Autor verdient.

Ist die Kritik berechtigt? Ich weiß es nicht. Berufenere (und beruflichere) Lektoren als ich haben Jack Rodman gelesen, und entschieden, den Roman in dieser Form zu veröffentlichen, und ich war zu nahe am Entstehungsprozeß, als daß ich im Nachhinein öffentlich Kritik äußern würde, die Arno bereits gehört hat. Ich finde das Ende nicht feige, aber der Fairness halber ist es, wenn nicht unbedingt Klischee, dann doch zumindest ein häufiges Trope. Muß man nicht mögen, aber das ist keine Aussage zur Qualität, das ist eine persönliche Preferenz. (Abgesehen davon, daß die absichtlichen und oft subtil betonten Unstimmigkeiten und glücklichen Fügungen des Plots für mich ohne den Epilog einen schalen Nachgeschmack inne gehabt hätten.)

Wenn schon Negativkritik, dann bitte auch zuerst Inhalt vor Stil. Man könnte zum Beispiel die Charakterisierung von Sven widersprüchlich finden, der einerseits die ganze Welt, Konzernchefs und Polizisten mit wenig Wimperzucken anlügt, andererseits aber jemand ist, der wie ein kleines Mädchen schreiend ins Bad rennt, wenn seine Exfreundin auf ihn losgeht. (Watt für ‘ne Memme!) Solche Dinge kann man erwähnen, und man kann sie ausführen; sie sind der Kern einer guten Kritik.

Aber das erfordert Arbeit, und Sorgfalt – wie ein Roman sollte auch eine Kritik Arbeit sein, und ein stimmiges Bild abgeben, statt Negativpunkte in einen fünf-Worte-Nebensatz abhandeln und sich dann gönnerhaft über Autor und Verlag zu erheben. Denn die ganze Kritik, die ich gestern abend gelesen habe, kann man auch in einem Satz formulieren: ‘Ich fand’s holprig, aber ganz nett; für einen Anfänger okay.’

Das ist dann eine Kundenbewertung bei amazon, oder zumindest deren Überschrift; und da gehört es auch hin. Man kann da sogar Sternchen vergeben. Und sich die Mühe sparen, den Klappentext umzuformulieren, der steht da nämlich schon.

Des Samstagsbloggens zweiter Teil: Arno und ein bißchen Jack

•18. August 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Auf dem Volksfest in Bohnsdorf läuft gerade ‘My Heart Will Go On’, anscheinend gespielt von der Kapelle der freiwilligen Feuerwehr. Diese ist anscheinend bereits genauso besoffen wie alle anderen freiwilligen Feuerwehren, die ich je kennengelernt habe. (Nichts gegen freiwillige Feuerwehren; wichtiger Bestandteil des Gemeinwesens, Respekt, Anerkennung, et cetera. Ihr Alkis.)

Und wo wir gerade bei Musik sind – womit ich nicht ‘Hoist the Sails‘ und ‘My Heart Will Go On’ vergleichen möchte -, gibt es ein paar Worte über Arno. (Nicht nur, aber auch, weil er mir beim Umzug geholfen hat und sich dafür einen Blogeintrag gewünscht hat.) Der Arno hat nämlich ein Buch geschrieben, nein, sogar einen Roman, Bücher hat er ja schon mehrere.

Jack Rodman – die ganze Wahrheit‘ heißt der. Und ich habe den bereits gelesen, als er noch ‘The Jack’ hieß, und ich mochte ihn auch da schon. Bevor er im Lektorat war, und bevor Buch und Autor einen Verlag hatten. Das sagt einiges über Arnos schriftstellerisches Talent aus; ich bin ein sehr kritischer Leser mit einem sehr scharfen Auge für die Fallstricke und Klischees, in denen man sich so verheddern kann, wenn man anfängt, längere Prosa zu schreiben. (Weil ich mich selbst oft genug darin verfangen habe.)

Nun könnte ich mich hinsetzen und eine richtige Rezension schreiben, aber das behagt mir nicht. Arno ist ein sehr guter Freund, und alles, was ich an negativer Kritik zu äußern hatte, habe ich bereits geäußert, als ich die Rohfassung gelesen habe – das meiste davon ist zwischen Rohfassung und fertigem Exemplar verschwunden. Ich habe noch ein Stück journalistischen Selbstverständnisses in mir, und für eine objektive Rezension fehlt mir die Distanz.

Aber ich kann etwas anderes. Gnihihi.

Davon abgesehen kann ich jedem nur ans Herz legen, Arnos Erzählung ‘Dem Ende entgegen‘ zu lesen. Er arbeitet bereits an einer Fortsetzung, aber auch alleinstehend ist sie eine extrem schöne Novelle.

Dem Arno persönlich – vielen Dank für die Hilfe. Du bist ein hochgeschätzter Kollege auf den Bühnen dieser Stadt und den Blättern ungeschriebener Bücher, aber vor allem ein ganz, ganz wunderbarer Freund. Und ich freue mich darauf, Dich als ganz, ganz tollen Vater zu sehen.

Des Samstagsbloggens erster Teil: Lumia und die Apps

•18. August 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Hallo Netzwelt,

an diesem sonnigen Nachmittag im Berliner Südosten wird mal ein wenig gebloggt. Ich bin in Schreiblaune, habe aber keine Lust auf Bühnentexte oder sonstige Literatur, also wird es Blogeinträge geben.

Des Samstagsbloggens erster Teil: Lumia und die Apps

Ich bin seit drei Wochen (danke, Mama) stolzer Besitzer meines ersten ‘echten’ Smartphones, eines Nokia Lumia 800. Und das gute Stück hat sich ein klein wenig Erfahrungsbericht verdient.

Warum gerade dieses Telefon? Zuerst die Ausschlußkriterien: Erstens wollte ich kein iPhone, die Dinger sind mir unsympathisch und das einzige Apple-Produkt, das ich wirklich schätze, ist mein sechs Jahre alter iPod Nano. Zweitens komme ich mit Android nicht wirklich gut zurecht, damit fiel Samsung mit seiner gesamten Produktpalette schon mal raus.

Und irgendwie ist man ja schon markentreu. Ich habe ein Nokia, seit ich Mobiltelefone habe, und bin, mit einer Ausnahme von knapp zwei Jahren, immer dabei geblieben. (Seit der Ausnahme will ich keine Sony-Telefone mehr.) Die Tests waren soweit ganz positiv, und mir gefiel Windows Phone – es wirkt irgendwie aufgeräumter als Android oder iOS. Mein einziger Wermutstropfen war das Fehlen einer physischen Tastatur, aber eine solche muss man auf dem Smartphone-Markt ja auch erstmal finden.

Nun ist es mein, das Kleine, und ich will es nicht mehr missen. Es liegt solide in der Hand, schwer genug für angenehmes Telefonieren, und ist klein genug, um nicht die Frage aufzuwerfen, warum man sich nicht gleich ein Tablet gekauft hat. Das Display ist scharf und kontrastreich, so sehr, daß ich es angenehmer finde, auf dem Telefon zu lesen, als an meinen 28-Zoll-HD-Monitor.

Der Akku lässt zu wünschen übrig, wenn man mehrere Tage Durchhaltevermögen gewohnt ist. 36-48 Stunden ist das Maximum, wenn man daran denkt, nachts oder in Ruhezeiten den Stromsparmodus zu aktivieren. Stundenlanges Telefonieren scheint den Akku dafür überhaupt nicht zu interessieren.

Ich vermisse immer noch dann und wann physische Tasten, aber der Touchscreen und Windows Phone haben es mir leicht gemacht, mich umzustellen. Längere Texte fallen mir immer noch schwer, aber ich gewöhne mich langsam daran, und die automatische Wortvorhersage (und die sehr subtile und unaufdringliche Autokorrektur) ist hervorragend. Prä-T9-Tippgeschwindigkeit habe ich noch nicht erreicht, aber lange kann es nicht mehr dauern. (Eine Randnotiz: Das Eingeben von Text ähnelt immer mehr dem Tippen von Chinesisch – man gibt ein paar Buchstaben ein und sucht sich dann die Sinneinheit aus, die man haben möchte. Ich frage mich, ob hier nicht schleichend eine komplette Veränderung der Schriftsprache bevorsteht.)

Bei der rechtseinhändigen (selten, aber manchmal) Bedienung stößt man relativ leicht auf den Such-Button. (Mit dem Zurück-Button habe ich das Problem nicht, entweder ist das Sensorfeld kleiner, oder meine Handhaltung subtil anders.) Es nervt ein bißchen, mitten im Scrollen den Bing-Homescreen vorgesetzt zu bekommen. Wo wir schon dabei sind: Die erste App, die ich mir installiert habe und die ein Tile auf dem Startbildschirm bekommen hat, war Google. Irgendwie versteht die besser, was man sucht. (Und hat eine hervorragende Spracherkennung. Habe ich noch nie erlebt.)

Weitere kleine Kritikpunkte: Wenn man sich mit Microsoft einlässt, muss man anscheinend neben Bing als fest definierter Suchmaschine damit leben, daß es keine alternativen Browser gibt. Der mobile IE ist ganz nett, aber selbst auf meinem alten E66 lief Opera. Und zwar gut.

Desweiteren geht die Musikwiedergabe manchmal von selbst an. Und nicht wieder aus. Ohne daß Musik auf dem Telefon wäre. Seltsamer Bug. SMS können nicht extern gespeichert werden, hier vermisse ich den alten Phone Manager von Nokia.

Generell verbirgt sich, wie bei allen Smartphones, für einen in den frühen Neunzigern Nerd gewordenen wie mich zu viel unter der Haube, aber das kann ich nicht ändern.

Ansonsten bin ich glücklich. Das Telefon ist erstaunlich flink – das einzige Telefon mit schnellerer Reaktionszeit, das ich bislang ausprobiert habe, war das Galaxy S3. Und die ganz normalen Eigenschaften eines Smartphones machen mir das Leben leichter, jetzt, wo ich nicht mehr mit einem permanent im Hintergrund laufenden PC lebe – und selbst da hat mich das Verwalten der ganzen Accounts, die man so hat, ein bißchen wahnsinnig gemacht. Ich weiß nicht, wie es bei Android oder iOS ist, aber WP7 kann, wenn man es lässt, neben dem obligatorischen Windows Live Account auch die Grundfunktionen von Facebook, Twitter, sämtlichen E-Mail-Accounts und diversen Messengern vereinheitlicht verwalten, ohne daß man dafür eine App bräuchte – für mich die angenehmste Eigenschaft am ganzen Telefon.

Womit wir bei Apps wären. Facebook scheint zu wissen, daß sein Geschäftsmodell mobil nicht funktioniert, und haut deswegen nur miserable Apps raus (ich würde es auf Nokia schieben, aber Erfahrungen anderer bei iOS sind anscheinend nicht besser). Zumindest bei meinem Telefon fährt man besser damit, das Newsfeed und den Kalender über die WP-Hubs zu verwalten, und für anspruchsvollere (!) Funktionen wie das Suchen von Personen, das Teilen von Seiten oder das Eintragen von Veranstaltungen mit dem Browser zu arbeiten.

Ansonsten ist das Angebot noch nicht gigantisch, aber mir reicht es, vom Fehlen alternativer Browser abgesehen. Letztenendes nutze ich das Telefon primär als soziales Kontaktpflegemittel, sekundär als Medienempfänger und Schnappschußkamera, und da gibt es alles, was ich brauche. Spielereien habe ich zwar auch einige drauf, aber die meisten fliegen sehr schnell wieder runter. Von Skymap mal abgesehen.

Und wenn mir jetzt noch jemand eine Wetterapp empfehlen kann, die besser ist als die Vorhersage im Berliner Fenster, bin ich glücklich. (Ich bin mittlerweile bei der vierten, und auch die jetzige ist nur leidlich glaubwürdig. Zumindest stimmt bei der jetzigen meistens das gegenwärtige Wetter.)

 
Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.