WordPress ist ja so freundlich, über die Google-Suchbegriffe Buch zu führen, mit denen andere Menschen dieses Blog finden. (Nackte Engel ist übrigens die Nummer eins, Grabsteine die Nummer zwei.)
Wenn ich mich selbst im Netz suche – und wer macht das nicht dann und wann? – suche ich entweder nach meinen vollen Namen ohne Pseudonym (ca. 180 Treffer, alle ich) in all den Variationen, die er in den letzten fünf Jahren durchlaufen hat, oder nur nach „kurushio“ (ca. 34.400 Treffer). Ersteres fördert nur ernsthafte Beiträge zu Tage, die allesamt wirklich mich betreffen – Doppelnamen haben auch ihre Vorteile. Alles, was nur unter „kurushio“ geschehen ist, bleibt allerdings verborgen. Nur nach meinem Schwertnamen zu suchen, hat den Nachteil, daß jede Menge Artikel über Ozeanographie und U-Boote mit in den Topf geworfen werden, außerdem bin ich nicht der einzige Mensch auf der Welt, der den Namen falsch schreibt und als Pseudonym benutzt. Und nein, ich mag meine Geek-Tendenzen haben, aber ich bin nicht in der WoW unterwegs. (Verblüfft stelle ich allerdings gerade fest, daß meine Erstveröffentlichung noch online ist und ich mal einen jetzt-account besaß.)
Irgendjemand ist in den letzten Wochen auf den klugen Gedanken gekommen, nach „matthias“ und „kurushio“ zu suchen (ca. 110, neun nicht mich betreffend) – das sortiert zwar eine Menge richtiger Treffer trotzdem aus, bringt aber ein wirklichkeitsgetreueres – oder zumindest umfassenderes – Abbild meiner Selbst mit sich als jede andere Variante.
Das wäre früher nicht möglich gewesen, zu danken habe ich diesbezüglich Yasni und seinen Verwandten, die klug genug sind, die Verknüpfung kurushio -> kurushio.wordpress.com -> Blog von Matthias Stohr-Brockhausen-Niklas -> Matthias Stohr-Niklas und somit zum seriösen Teil meines Lebens herzustellen.
Was mir wordpress leider nicht sagen kann, ist, wer alles einen feed von diesem Blog abonniert hat. Dabei tut ihr mir immer so leid – Wochen gähnende Langeweile, und dazwischen kleine Beitragslawinen.
Das war die Empirik, die Auswertung der erhobenen Daten und die daraus resultierenden Schlüsse auf Anonymität bzw. deren Nichtvorhandensein im Netz folgt irgendwann anders. Genau wie mein „Warum ich dieses Jahr die Piratenpartei gewählt habe“-Artikel.
Und natürlich bleibt die Frage offen, wer mich da eigentlich in dieser Kombination googled.
kurushio