Dunkle Hoffnung

Des Windes Eiseskälte
Berührt in aller Zärtlichkeit
Meine müden Glieder
Die Sinne voller Fröhlichkeit
Lächle ich immer wieder
In selbst erwählter Einsamkeit

Und die Hoffnung trägt deinen Namen.

Der Sterne kaltes Funkeln
So fern und doch so nah
Im Spiegel meiner Tränen
Dank der Erinn’rung Geisterschar
Nach Schmerzen mich zu sehnen
Nach Leid, so rein und klar

Trägt die Hoffnung einen Namen?

Der Nächte warmes Kleid
Hält schützend mich umfangen
Ich wand’le durch die Dunkelheit
Meine Seele schwarz verhangen
Frei von des Lichtes Eitelkeit
Will zu mir selbst gelangen

Denn die Hoffnung trägt keinen Namen.

09.12.2002


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