Sie

Es ist die Unschuldige, die uns verführt
Die uns in wohlig warme Träume hüllt
Die den Moment mit Ewigkeit erfüllt
Und in Reinheit unser Herz berührt

Es ist die Unerfüllte, die uns bewegt
Die uns jenseits unserer Grenzen trägt
Die das Unmögliche nicht bloß erwägt
Und Hoffnung auf die Verzweiflung legt

Es ist die Frische, Reine, die uns regiert
Die uns ein lächelndes Leben beschert
Die Unberührbares verehrt, begehrt
Und sich in schlaflosen Nächten verliert

Es ist nicht, was sie ist, es ist, was sie muss
Ein schweigendes Wort, ein gedachter Kuss
Ein Blick in die Ferne, ein reißender Fluss
Ein Anfang. Ein Ende. Ein Weg. Kein Entschluss.

13.10.2003


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